Mittwoch, 28. September 2016

TERRA EXTRA inside - Basisbiologie

In Heft 129 erklärt Richard Koch grundlegende Funktionen des menschlichen und tierischen Körpers :

TERRA EXTRA 129 - Sam Merwin jr. : Piraten im All


Sam Merwin jr. : Piraten im All (The Dark Side of the Moon)
Terra Extra 129, 10.02.1967
Neuauflage
Deutsche Erstausgabe Utopia Kriminal 17, 1957
Originalausgabe SPACE STORIES 1953
Aus dem Amerikanischen von Arnold G. Ludwig
Titelbild : Johnny Bruck


Vier mitleidlosen Firmenbanden sehen sich Milos, Grote und Dino plötzlich auf dien Mond gegenüber.

"Piraten im All" ist der abenteuerliche Roman des Agenten Milos Stannard, der von der Weltregierung beauftragt wird herauszufinden, weshalb die Erde mehr und mehr an Wasser verliert. Auf dem Mond findet er dann einen riesigen Eisberg, das der Erde geraubte Wasser Und in diesen Augenblick schlagen die Piraten aus dem All, Wesen mit einer höher entwickelten Technik, zu...
Klappentext UTOPIA

Mit Verlaub, dieser Roman hat was. Nicht etwa, daß er überragend geschrieben ist, nein, der Stil ist zwar flüssig und gut, aber doch eher Standard. Auch die Geschichte selbst ist sehr geradeheraus erzählt, mit den klassischen Details und Versatzstücken. Nein, ein paar der Ideen hier sind einfach göttlich, selten so amüsiert. Denn die Prämisse des Romans ist, daß das Wasser der Erde auf die Galaktiker wie Alkohol wirkt, die Menschen, als Nachfahren einer galaktischen Kolonie, also die ganze Zeit stockbesoffen sind. Dadurch erklären sich dann auch Kriege und so... Die Galaktiker haben die Erde unter Quarantäne gestellt und exportieren immer nur kleinste Mengen der Droge "Wasser" - aber natürlich gibt es Piraten... Wie gesagt, diese (im wahrsten Sinne des Wortes) Schnapsideen heben den Roman doch deutlich über den Standard hinweg, ich fand ihn äußerst amüsant.

Von Sam Merwin Jr. ist bisher nur wenig im SF-Bereich in Deutschland veröffentlicht worden, ich kenne da nur den Terra Sonderband 65. Ich bin mal gespannt auf weitere Romane von ihm.

Dienstag, 27. September 2016

TERRA EXTRA inside - Richard Koch : Leben & Information

In Heft 128 vom 03.02.1967 bringt Richard Koch die beiden Begriffe "Leben" und "Information" zusammen und erklärt die DNA :

TERRA EXTRA 128 - Clark Darlton : Havarie der Gnom


Clark Darlton : Havarie der Gnom
Terra Extra 128, 03.02.1967
Neuauflage
Originalausgabe UTOPIA 259, 1961
Titelbild : Johnny Bruck


In einem Experimentalschiff kutschieren Mike Hunter und Dirk Sanders durch das Sonnensystem. Ein Asteroid macht aus ihrem Schiff ein Wrack. Sie treiben durch den Asteroidengürtel und finden dort das 25.000 Jahre alte Raumschiff einer außerirdischen Rasse, nur bemannt durch einen Roboter. Dieser repariert die "Gnom", setzt die beiden Erdmenschen im Asteroidengürtel ab und düst zu seinem Heimatplaneten.

Kein großer, aber ein guter Roman. Clark Darlton gelingt es, die kammerspielartigen Sequenzen spannend zu erzählen, was dem Roman einen gewissen Drive gibt. Jedoch sind die technischen Details eher amüsant, die Interaktionen der drei Protagonisten eher hölzern. Von daher ist der Roman nur etwas für Freunde klassischer deutscher SF, die eine gewisse Hornhaut gegenüber den frühen deutschen Nachkriegsausgaben entwickelt haben.

Montag, 26. September 2016

TERRA EXTRA inside - Richard Koch : Information

In Heft 127 beschäftigt sich Richard Koch dann mit dem Begriff der Information :

TERRA EXTRA inside - Richard Koch : Leben

So, und jetzt geht es auch mit den Inside-Berichten weiter. In Heft 126 vom 20.01.1967 beginnt eine Artikelreihe von Richard Koch. Im Gegensatz zu früheren Artikelreihen sind dies hier lose miteinander verbundene Kurzartikel, was meiner Meinung nach die Lesbarkeit deutlich erhöht. Im ersten Teil beschäftigt er sich mit dem Leben an sich :

TERRA EXTRA 127 - George O. Smith : Der große Krieg


George O. Smith : Der große Krieg (Nomad)
Terra Extra 127, 27.01.1967
Neuauflage
Deutsche Erstausgabe UTOPIA Großband 088, 1958
Originalausgabe ASTOUNDING 1944-1945
Aus dem Amerikanischen von Bert Koeppen
Titelbild : Johnny Bruck


Wer Ist dieser Guy Maynard? Ein Verräter? Ein Wortbrüchiger? Ein armer Ausgestoßener? Oder ein größenwahnsinniger Narr, der nach Macht strebt?

Maynard wird hin und her gestoßen. Er verliert sein Heimatrecht auf Terra, und auch auf dem Planeten Ertinia verspielt er sein Ansehen. Aber Maynard hat ein höheres Ziel vor Augen. Es geht nicht nur um seine persönlichen Interessen, es geht um das Schicksal der Menschheit.

Die Situation spitzt sich immer mehr zu. Ertinia, der Wanderplanet, nähert sich Sol. Mars und Erde ringen um die Vorherrschaft, und jetzt kommt auch noch eine dritte Macht hinzu, die sich ebenfalls an dem Rennen beteiligen will.

Hinter den Kulissen bereitet der geniale Regisseur Thomakein das grandiose Finale vor. Maynard ist dazu bestimmt, allein und ohne Hilfsmittel eine ganze Welt zu erobern. Er hat eine Aufgabe übernommen, die für einen einzelnen Menschen beinahe zu groß ist.
Klappentext UTOPIA

Ich hatte mich gefreut, einen weiteren George O. Smith-Roman zu lesen, meine bisherigen Erfahrungen waren ja ganz positiv. Nicht überragend zwar, aber ich habe eigentlich jeden Roman genossen. Das ging hier nicht, "Nomad" ist dazu definitiv zu simpel, ja fast schon primitiv zu nennen. Smith spart hier nicht mit Klischees und es gelingt ihm nicht, die Charaktere über das holzschnittartige Niveau hinwegzuheben. Auch die Story selbst ist auf einem extrem einfachen Niveau, mit diversen Plotholes gepflaster. Gerade im Vergleich mit Scheerschen Romanen, der ja ähnliche Themen angefasst hat, oder mit einigen der klassischen Hans Dominik-Romanen, ist diese Geschichte hier fast unlesbar. Enttäuschend.

Sonntag, 25. September 2016

Andreas Eschbach : Teufelsgold



Andreas Eschbach : Teufelsgold
Originalausgabe
Lübbe 2016
Hardcover, 567 Seiten, 22,90 €
Titelbild : xxxx
ISBN 978-3-7857-2568-9


Im Mittelalter, nach dem Ende der Kreuzzüge, taucht er das erste Mal auf: der Stein der Weisen, mit dem man Gold machen kann – gefährliches Gold, radioaktives Gold nämlich. Der Stein erscheint, als ein Alchemist Gott flucht, und er zieht eine Spur der Verwüstung durch Europa. Die Deutschordensritter erklären es zu ihrer geheimen neuen Aufgabe, ihn zu finden und sicher zu verwahren für alle Ewigkeit.

Doch in unserer Zeit kommen zwei Brüder, die unterschiedlicher kaum sein könnten, dem wahren Geheimnis des Steins auf die Spur: Er ist der Schlüssel zu einer anderen Daseinsform, einer Welt der Vollkommenheit, einer Ekstase jenseits aller Vorstellungskraft.

Oder öffnet er die Pforten der Hölle?
Klappentext

Ein Pageturner sollte er sein, der neue Eschbach. "Richtig gut" hörte ich aus anderer Richtung. Und ich brauchte irgendwie was Aufbauendes zum Lesen, mein Hotel in der Messewoche war ...suboptimal. Und so tobte ich in der Mittagspause zu Hugendubel und fing den neuen Roman abends im Hotel an.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, eine in der Gegenwart, die andere im Mittelalter. Für diese Mittelalter-Einlagen wählte der Verlag ein Pergament als Hintergrund, so daß sich beide Ebenen deutlich unterscheiden. Ich war beim ersten Mal irritiert, gewöhnte mich aber sehr schnell daran und empfinde dies jetzt als wirklich gelungene Idee des Verlages.

Worum geht es ? Vordergründig um Alchemie, den Stein der Weisen. Andreas Eschbach stellt ihn hier als hochradioaktives Transuran dar, das als Meteor vor Urzeiten auf die Erde kam. Mit ihm wurde im Mittelalter bereits Gold gemacht, heutzutage wird er gesucht, weil man sich das ewige Leben davon verspricht. Alle sind hinter dem Stein her : Der CERN-Wissenschaftler, der Alchemie-Esoteriker und die Konzern-Tussi. Und wenn man (bzw. frau) auch irgendwelche Ziele vorschiebt, so treibt diese Gruppe doch eigentlich nur die Gier, die Gier nach Leben, die Gier nach Geld.

Und das ist auch das eigentliche Thema des Romans, das Andreas Eschbach gelungen in einer spannenden Geschichte versteckt. Gier. GIER ! Die Gier nach Geld, die einige Leute antreibt und zu den unsinnigsten Aktionen verleitet. Die Gier nach Geld, der einige Leute alles, aber auch wirklich alles opfern und wenn sie könnten, auch Jungfrauen und kleine Kinder auf einem Altar verbrennen würden. Die Gier nach Geld, nach Besitz, nach Haben-Haben-Haben-Haben, obwohl man schon lange vergessen hat warum. Und die Gier nach Leben, nach einer egozentrischen Pseudo-Selbstverwirklichung, bei der Familie und Freunde auf der Strecke bleiben. Die Gier nach Leben, die eine gewisse Klientel von Frauen und Männern wahllos in der Gegend herumficken lässt. Ohne nachzudenken, ohne Emotionen, ohne wirklich zu leben.

Denn wie man richtig lebt, wie man dieser ganzen schwachsinnigen Gier und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Konventionen entgeht, stellt Andreas Eschbach im ersten (!) Drittel seines Romans klar und deutlich dar. Er lässt seinen Protagonisten, Hendrik Busske, einen sich eher ziellos treiben lassenden Investmentbanker, das erste Mal in seinem Leben das tun, was ihn befriedigt und hinter dem er auch hundertprozentig stehen kann. Hendrik ist an diesem Punkt mit sich und der Welt im Reinen, ist glücklich und hat alles erreicht, was man wirklich zum Leben braucht. Eschbach stellt deutlich dar, daß dieser Hendrik eigentlich nur so weiterleben müsste, um ein langes, glückliches, erfolgreiches und erfülltes Leben zu geniessen. Doch der Autor zeigt auch sehr schön auf, daß es nicht nur ausreicht, diesen Punkt im Leben zu erreichen, man muß auch erkennen, daß man angekommen ist.

Und so lässt er Hendrik weiterjagen, beginnend mit einem Seitensprung mit einer seiner Seminarteilnehmerinnen. Und lässt ihn von einem echten Guru, der den Menschen den Weg zum tatsächlichen Glück zeigen kann, zu einem typischen Blender des Investmentbankings mutieren. Mit Esoterik-Sprüchen über Alchemie "profiliert" sich Hendrik Busske und kommt immer weiter vom Weg ab. Wie sich dann langsam eine Gruppe findet, die zusammen mit dem ein halbes Jahrtausend alten Alchemisten John Scoro (Soros ?) auf die Jagd nach dem Stein der Weisen macht, wie eben dieser Stein im Mittelalter Chaos und Tod verursacht hat und wie Hendrik ganz am Ende doch noch so halbwegs zur Einsicht kommt, davon handelt der Rest des Buches.

Und zu jedem Zeitpunkt stellt Andreas Eschbach deutlich dar, wie dumm und ignorant diese seine Protagonisten eigentlich sind, wie hohl das Ziel, dem sie atemlos hinterherjagen. Wie sinnlos das Anhäufen von Geld, wie lebensfeindlich das primitive Von-Bett-zu-Bett-hüpfen. Und mit dem sporadischen und unvermuteten Auftauchen eines der Seminarteilnehmer, dem Hendrik Busske den richtigen Weg gezeigt hat, wird immer wieder deutlich gemacht, daß der Weg, auf dem sich Hendrik befindet, dumm und falsch ist. Denn dieser Seminarteilnehmer ist mit sich und dem Leben im Reinen, hat sich von einem frustrierten Rentner, der sich auf einem Abstellgleis wähnte, zu einem älterem Industriellem, der nicht nur seine Arbeit, sondern auch sein Leben liebt, verwandelt. Doch Hendrik fehlt die Intelligenz, eben dies zu erkennen.

Der Roman erschöpft sich nicht in den obigen Themen. Im Widerspruch zwischen dem CERN-Wissenschaftler, Hendriks Bruder, und dem Deutschen Orden, der seit dem Mittelalter versucht, die Welt vor dem negativen Einfluß des Steins zu schützen, zeigt Andreas Eschbach auf, daß Intelligenz ohne moralische Festigkeit wertlos ist. Am Beispiel Mengedder schildert er die Unsinnigkeit endloser Hedonie. Undsoweiter, undsofort. Man kann hier sicherlich noch viel hineininterpretieren...

...was ein fast untrügliches Zeichen eines großen Romans ist. Andreas Eschbach ist es mit "Teufelsgold" gelungen, einen individualistischen sozialkritischen Roman zu schreiben, der den Leser zum Nachdenken anregt, ja fast schon zwingt. Die gelungene Spannungskurve und der zeitweise brilliant-bissige Stil führt dazu, daß man den Roman vom Anfang bis Ende begierig durchliest. Ich persönlich kenne alle Bücher von Andreas Eschbach. Und wenn die "Haarteppichknöpfer" auch gut, das "Jesus Video" auch erfolgreich ist, so halte ich "Teufelsgold" doch für Eschbachs Meisterwerk. Hier verbindet sich eine herausragend erzählte Geschichte mit einer pointiert dargestellten gesellschaftskritischen Aussage, ohne auch nur den Hauch eines moralischen Zeigefingers. In Zeiten der gesellschaftssoziologischen Degeneration in Deutschland ein notwendiger, ja wichtiger Roman, von mir eine unbedingte Leseempfehlung.






Samstag, 24. September 2016

phantast 16 - Space Operas


Die 16. Ausgabe des Onlinemagazins phantast ist erschienen. Auf 234 Seiten wird das Thema "Space Operas" ausführlich behandelt. Unter anderem ist das folgende enthalten :

- Werkstattberichte zu "Asgaroon", den "Perry Rhodan"-Comics und "Chrysaor"
- Interviews mit Bernd Perplies, Kai Meyer und Andreas Suchanek
- Illustrationen von Allan J. Stark
- eine Kurzgeschichte zu"Asgaroon"
- eine Kolumne von Holger M. Pohl
- das Universum in Bildern, wissenschaftlich betrachtet
- klassische und moderne Space Operas, Lensmen, Skylark, Foundation, Captain Future, ZBV, Miles Vorkosigan und und und...
- diverse Rezensionen und Mustiktips

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Freitag, 23. September 2016

Mercedes Lackey : By the Sword



Mercedes Lackey : By the Sword
Originalausgabe
DAW 1991
Titelbild : Jody Lee


Granddaughter of the sorceress Kethry, daughter of a noble house, Kerowyn had been forced to run the family keep since her mother's untimely death. Yet now at last her brother was preparing to wed, and when his bride became the lady of the keep, Kerowyn could return to her true enjoyments - training horses and hunting.

But all Kerowyn's hopes and plans were shattered when her ancestral home was attacked, her father slain, her brother wounded, and his fiance kidnapped. Driven by desperation and the knowledge that a sorcerer had led the attack, Kerowyn sought her grandmother Kethry's aid, a journey which would prove but the first step on the road to the fulfillment on her destiny. For facing her family's foes would transform Kerowyn into an outsider in her own land, a warrior bound to the spell blade Need, and a mercenary forced to choose between loyalty to her comrades in arms and the Herald of Valdemar, whom she had rescued and who in his turn had helped to awaken her to the true meaning of love and to her own unique powers of magic.
Klappentext

Nach den Arrows-Geschichten um die Herolde Thalia & Dirk wandte sich Mercedes Lackey zunächst anderen Themen zu. Sie schrieb die ersten Tarma & Kethry-Stories, begann den Barden-Zyklus und die Saga um Diana Tregarde. Ebenfalls in diese Zeit fallen die ersten Geschichten der Bedlam Bards, eine Urban Fantasy-Reihe , die Mercedes Lackey in Kooperation mit Ellen Guon und Rosemary Edghill schrieb. 1989/1990 schrieb sie die Trilogie um Vanyel und Steffen, 1991 dann den Einzelroman "By the Sword", die Geschichte von Kerowyn, einer Enkelin von Kethry.

Die Geschichten um Tarma & Kethry habe ich dieses Mal ausgelassen. Sie sind auch etwas anders strukturiert als die epischen Herald-Sagas. Oftmals vorher in den verschiedensten Magazinen erstveröffentlicht, sind die Buchausgaben Episodenromane. Charmant zwar, mit einer gehörigen Portion Humor und Selbstironie geschrieben, aber keine epischen Heldengeschichten.

Mit Kerowyn, der Enkelin der Zauberin Kethry, kehrt Mercedes Lackey zur klassischen epischen Heldensage zurück. Jedenfalls fast, jugendliche Unbekümmertheit, die die Autorin noch bei den Arrows-Romanen an den Tag legte, hat sie im Laufe der dazwischenliegenden drei Jahre schriftstellerischer Aktivität abgelegt. "By the Sword" ist viel geerdeter, viel weniger naiv-heroisch, viel realistischer als die Geschichten um Tarma & Dirk. Liest man, so wie ich, diese beiden Sachen hintereinander, so ist "By the Sword" ein angenehmer Kontrapunkt zu der manisch-heroischen Thalia.

Zum Inhaltlichen, insbesondere zu der in diesem Roman herausragend gelungenen Emanzipations-Thematik, habe ich beim letzten Mal, 2013, bereits etwas gesagt. Nachdem die pädophilen Excesse von Marion Zimmer Bradley und ihrer Clique in den letzten Jahre ans Licht kamen, empfinde ich die selbstbestimmte Sexualität, die von Mercedes Lackey ganz besonders hier bei Kerowyn beschrieben wird, noch bemerkenswerter, als ich sie beim ersten Lesen goutiert hatte. Romane wie dieser haben einen großen Beitrag zur Emanzipation der Frau beigetragen, leider gab es davon nicht viele.

Stilistisch gesehen ist "By the Sword" viel moderner als die "Arrows", viel detaillierter. Meiner ganz persönlichen, unwissenschaftlichen und wenig fundierten Meinung nach diesbezüglich einer der besten Valdemar-Romane der Autorin. Sie findet hier ein exaktes Gleichgewicht zwischen der Dynamik der Geschichte und deren Detaillierung. Das macht die Geschichte sehr flüssig lesbar, mir macht sie jedesmal wieder besonderen Spaß.

Dieses Gleichgewicht, das Mercedes Lackey "erst" hier erreicht, zeigen die "Wölfe" Farina de Waards von Anfang an. Man kann daran sehr schön sehen, um wieviel sich die phantastische Literatur in den letzten 25 Jahren weiterentwickelt hat. Bei der Betrachtung der weiteren Valdemar-Zyklen werden wir auch sehen, daß es selbst für eine große Schriftstellerin wie Mercedes Lackey nicht so einfach ist, dieses Gleichgewicht zu halten. Aber davon später mehr.

Donnerstag, 22. September 2016

TERRA EXTRA 126 - Murray Leinster : Die Mondstadt


Murray Leinster : Die Mondstadt (City on the Moon)
Terra Extra 126, 20.01.1967
Joe Kenmore 03
Neuauflage
Deutsche Erstausgabe UTOPIA Kriminal 23, 1957
Originalausgabe Avalon 1957
Titelbild : Johnny Bruck


Zwischen Erde und Mond schwebt die Raumstation, die als Forschungslaboratorium für gefährliche Experimente mit dem Atom dient. Diese Station mit Energie und Verpflegung zu versorgen ist die Aufgabe der Mondstadt. Aber es gibt Mächte auf der Erde, die eine Lösung der Geheimnisse des Atoms nicht wünschen. Deshalb versuchen sie, dies zu verhindern und greifen zu dem ihrer Meinung nach einzig wirksamen Mittel - zur Sabotage.

Den ersten Schlag bekommt Joe Kenmore zu spüren, als er und Dr. Moreau mit ihrem Mond-Jeep zur Kuppelstadt zurückfahren. Plötzlich sehen sie, wie eine gewaltige Steinlawine von einer hohen Felsenklippe auf sie herabsaust. Nur eine Explosion kann sie verursacht haben. Sie ist für Joe Kenmore der Auftakt zu einer Serie gefährlicher Abenteuer.
Klappentext UTOPIA

Der dritte und letzte Joe Kenmore-Roman. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen deutlich weniger charmant, das Sabotage-Thema trägt sich eben in dieser simplen Form nicht über drei Geschichten. Der Roman ist auch deutlich weniger strukturiert als seine Vorgänger, ich hatte zwischendurch den Eindruck einer Geschichte im Zickzackkurs. Das ist bedauerlich, denn auch wenn sich ein gewisser Ermüdungseffekt einstellt, aus der Geschichte hätte man selbst mit dem Sabotage-Thema mehr machen können.

Joe Kenmore
01 - Projekt Raumstation
02 - Zwischen Erde und Mond
03 - Die Mondstadt

Mittwoch, 21. September 2016

TERRA EXTRA inside - Ewers Sterne (09)

In Heft 125 vom 13.01.1967 erzählt HGE vom Ende eines Sterns, von Weißen Zwergen, Black Holes und Supernovae. Damit beendet er seine Artikelserie. Ich fand diesen Riesenartikel ganz nett und flüssig lesbar, komme aber nicht umhin, eine ziemliche Ähnlichkeit mit dem Buch von Poul Anderson festzustellen, das auf TERRA EXTRA vor einiger Zeit vorgestellt wurde. Offenbar gab es damals im Fandom ein gesteigertes Interesse an astronomischen und astrophysikalischen Themen.



Bisherige Artikel
Von der Urwolke zum Protostern
Vom Strohfeuer zum Dauerbetrieb
Sternenentstehung heute
Die Masse bestimmt den Sterntyp
Von der Leuchtkraft und der Farbe der Sterne
Die Sterne mutieren
Die Sternhaufen
Die Wiedergeburt eines Sterns

TERRA EXTRA 125 - K. H. Scheer : Fähigkeiten unbekannt

Karl Herbert Scheer : Fähigkeiten unbekannt
ZBV 12
Terra Extra 125, 13.01.1967
Neuauflage
Originalausgabe BALOWA 1960
Titelbild : Johnny Bruck

In der Geschichte der Geheimen Wissenschaftlichen Abwehr war es durchaus schon vorgekommen, daß Unterlagen und kleinere Gegenstände verschwanden. Als aber zu Beginn des Monats April im Jahre 1990 ein ausgewachsenes Raumschiff plötzlich nicht mehr auffindbar ist, gibt ein Mann Großalarm.

Rätselhafte Vorkommnisse häufen sich. Ein bedeutender Kenner der menschlichen Kulturgeschichte versucht nachzuweisen, daß einige bisher unbekannte Faktoren um die Person Napoleons des Ersten mit den neuesten Ereignissen in einem innigen Zusammenhang stünden. General Reling, Chef der GWA, beginnt zu staunen und einige Vertreter der logistischen Wissenschaft werden auffallend nervös. Ein Stabsoffizier des Armee-Waffenamtes riskiert ein Feuergefecht mit den Beamten des FBI, und ein gigantisches Robotgehirn beginnt zu rechnen.

Einige Stunden später erhalten zwei Agenten der Wissenschaftlichen Abwehr die seltsamsten Einsatzbefehle ihrer dienstlichen Laufbahn. Major Thor Konnat, der an rätselhafte Ereignisse gewöhnte Spezialbeamte zur besonderen Verwendung, zweifelt an seinem Verstand und Archäologen der GWA besorgen das guterhaltene Skelett eines napoleonischen Soldaten. Ein Waffenexperte beginnt sich für unfähig zu halten und die Wissenschaftler der Erkennungs-abteilung verfallen in hitzige Diskussionen. Wieso kann ein erwiesenermaßen 190 Jahre altes Geschoß den modernen Prägestempel des US-Waffenamtes tragen? Ein Labyrinth öffnet sich für die beiden Einsatzagenten der GWA. Jemand will den Lauf der Geschichte verändern. Jemand wird zur Gefahr für die gültige Weltordnung, zumal an den Auswertungen eines positronischen Rechengehirns nicht zu zweifeln ist. Thor Konnat wird erst munter, als er sich in der Uniform eines preußischen Offiziers wiederfindet.

"Fähigkeiten unbekannt", ist ein Roman von spannungs-geladener Realistik. K. H. Scheer wagt sich damit auf das Glatteis eines wissenschaftlichen Gebietes, dessen Grundlagen erst umrißhaft bekannt sind. Ist es möglich, den Faktor "Zeit" zu besiegen? Könnte es mit den Hilfsmitteln einer überspitzten Technik geschafft werden, die Grundfesten der modernen Zivilisation zu erschüttern, indem die Entwicklung dieser Zivilisation in deren Uranfängen beeinflußt wird?

"Fähigkeiten unbekannt" ist zweifellos ein UTO-Krim der internationalen Spitzenklasse. Ein Mann riskiert sein Leben und ein anderer Mann verliert.
Klappentext des BALOWA-Leihbuchs

Den habe ich ebenfalls bereits in der Heftform als TERRA SF 175 gelesen. Auch für diese Roman-Ausgabe gilt : Macht zwar Spaß, ist aber unangenehmst gekürzt. Man sollte hier doch lieber die Langfassungen, seien es nun Taschenbuch- oder Leihbuch-Versionen, lesen.

ZBV im Leihbuch und Heftroman

01 - Zur besonderen Verwendung
1957 : Balowa-Leihbuch
1958 : UTOPIA SF 117
1962 : TERRA EXTRA 001

02 - Kommandosache HC 9
1957 : Balowa-Leihbuch
1959 : TERRA SF 074
1962 : TERRA EXTRA 007

03 - Ordnungszahl 120
1957 : Balowa-Leihbuch
1958 : UTOPIA SF 119
1963 : TERRA EXTRA 013

04 - Unternehmen Pegasus
1957 : Balowa-Leihbuch
1959 : TERRA SF 083
1963 : TERRA EXTRA 019

05 - CC-5 streng geheim
1958 : Balowa-Leihbuch
1959 : TERRA SF 092
1963 : TERRA EXTRA 028

06 - Hölle unter Null Grad
1958 : Balowa-Leihbuch
1960 : TERRA SF 097
1964 : TERRA EXTRA 038

07 - Großeinsatz Morgenröte
1958 : Balowa-Leihbuch
1960 : TERRA SF 113
1964 : TERRA EXTRA 048

08 - Eliteeinheit Luna Port
1958 : Balowa-Leihbuch
1960 : TERRA SF 121
1964 : TERRA EXTRA 059

09 - Überfällig
1958 : Balowa-Leihbuch
1960 : TERRA SF 133
1965 : TERRA EXTRA 075

10 - Vollmachten unbegrenzt
1959 : Balowa-Leihbuch
1960 : TERRA SF 140
1966 : TERRA EXTRA 090

11 - Zutritt verboten
1959 : Balowa-Leihbuch
1961 : TERRA SF 155
1966 : TERRA EXTRA 105

12 - Fähigkeiten unbekannt
1959 : Balowa-Leihbuch
1961 : TERRA SF 175
1966 : TERRA EXTRA 125

Dienstag, 20. September 2016

TERRA EXTRA inside - Ewers Sterne (08)

In Heft 124 vom 06.01.1967 erzählt HGE etwas über die zweite Phase einer Sonne :



Bisherige Artikel
Von der Urwolke zum Protostern
Vom Strohfeuer zum Dauerbetrieb
Sternenentstehung heute
Die Masse bestimmt den Sterntyp
Von der Leuchtkraft und der Farbe der Sterne
Die Sterne mutieren
Die Sternhaufen
Die Wiedergeburt eines Sterns

TERRA EXTRA 124 : Darlton / von Puttkamer : Das unsterbliche Universum


Clark Darlton / Jesco von Puttkamer : Das unsterbliche Universum
Terra Extra 124, 06.01.1967
Neuauflage
Originalausgabe BALOWA 1959
Titelbild : Johnny Bruck


Einer der größten Augenblicke in der Geschichte der Menschheit ist nicht mehr fern: Nur noch kurze Zeit wird es währen, bis der erste Mensch die Fesseln der Erd-gebundenheit abstreift und seinen Fuß auf den Mond, den uns nächsten Weitenkörper setzt. Wird er dort öde Trostlosigkeit vorfinden, oder wartet seiner dort der unheimliche Mechanismus einer Relaisstation, wie ihn die Besatzung der VON BRAUN - der ersten irdischen Mondrakete im vorliegenden Roman entdeckt?

Der Schwede Bengt Gorma, der Amerikaner Norris Nichelson, der Deutsche Dr. Hannes Hader und der Litauer Vitas Laudas, das sind die vier Männer, die nach ihrer geglückten Mondlandung erfahren müssen, daß bereits jemand anders vor ihnen da gewesen war. Sie finden den größten und kompliziertesten Mechanismus, den das Sonnensystem jemals gesehen hat, und damit beginnt für sie ein Abenteuer, dem gegenüber der erste irdische Mondflug eine Lappalie gewesen war.

Sie erfahren von der Existenz außerirdischer Lebewesen von unzähligen intelligenten Rassen, die das ganze Universum bevölkern und sich zu einem riesenhaften kosmischen Bund zusammengefunden haben. Sie finden Mittel und Wege, die Regierungszentrale dieses unvorstellbaren Reiches aufzusuchen, und sie lernen Jan Charus kennen - den Mann, den man den „Herrn des Universums" nennt. Mit Staunen vernehmen sie die Geschichte seines unglaublichen Lebens, aber sie beginnen zu ahnen, daß über einem von ihnen ein schicksalschweres Geheimnis liegt. Wer ist Jan Charus in Wirklichkeit? Mit der Aufklärung dieser Frage erfahren die Erdmenschen von dem gigantischen Plan des „Unsterblichen", in dem sie nur Schachfiguren gewesen waren, aber gleichzeitig trifft die Regierung des kosmischen Reiches eine Entscheidung, die das weitere Schicksal der Erde und der Menschheit grundlegend bestimmt.

Die beiden Autoren unseres Romanes, die bereits zahlreiche bekannte Science-Fiction-Romane und -Kurzgeschichten verfaßt haben, haben zum ersten Male in Deutschland versucht, ein technisch-utopisches Werk in enger Gemeinschaftsarbeit zu schreiben. Sie verbinden mit dem vorliegenden Roman, der in ihren Augen einen Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens darstellt, ein Anliegen an die Menschheit, das von Tag zu Tag an Aktualität gewinnt: Die Einigkeit der Völker und die Wahrung der Rechte und der Würde des einzelnen.
Klappentext des BALOWA-Leihbuchs

Den Roman habe ich bereits als TERRA SF 123 gelesen. Und bei dem altbackenen und vollkommen überholtem Menschen- und Gesellschaftsbild, das die beiden Autoren hier proklamieren, ist ein einmaliges Lesen auch absolut genug.

Montag, 19. September 2016

TERRA EXTRA inside - Ewers Sterne (07)

Und zusammen mit den TERRA EXTRA-Kommentaren geht es auch weiter mit den Inside-Scans, d.h. mit der Artikelserie von H. G. Ewers über die Astrophysik. In Heft 123 vom 30.12.1966 erzählt er etwas über die Sternhaufen :



Bisherige Artikel
Von der Urwolke zum Protostern
Vom Strohfeuer zum Dauerbetrieb
Sternenentstehung heute
Die Masse bestimmt den Sterntyp
Von der Leuchtkraft und der Farbe der Sterne
Die Sterne mutieren
Die Sternhaufen

TERRA EXTRA 123 - Clifford D. Simak : Ingenieure des Kosmos



Clifford D. Simak : Ingenieure des Kosmos (Cosmic Engineers)
Terra Extra 123, 30.12.1966
Neuauflage
Deutsche Erstausgabe UTOPIA Kriminal 25, 1957
Originalausgabe ASTOUNDING 02-04/193
Fix-Up Gnome Press 1950
Aus dem Amerikanischen von Rainer Eisfeld
Titelbild : Johnny Bruck


GALAXY 5, 1951

"Ein Vergleich dieses kolossalen Konzepts mit den einfachen Realitäten von Heinleins Besiedelung des Ganymed [...] zeigt, wie weit sich die Science Fiction seit damals weiterentwickelt hat." Dem kann ich nur beipflichten, die Geschichte liest sich stellenweise sehr infantil. Für die nicht so gut des Englischen mächtigen : In "Ingenieure des Kosmos" geht es um eine Gruppe von Raumfahrern der Erde, die ein Mädchen in einem Raumschiffwrack finden, das in sunpensierter Animation die letzten 1.000 Jahre verschlafen hat. Sie werden von Aliens kontaktiert und verhindern den Zusammenstoß unseres Universums mit seinem Nachbarn.

Das muß man nicht weiter kommentieren, nur die angenehme Schreibe von C. D. Simak verhindert, daß man das Heft voller Grauen beiseite packt. Also Schwamm drüber, auf zum nächsten Heft.

Freitag, 16. September 2016

Mercedes Lackey : Arrow's Fall



Mercedes Lackey : Arrow's Fall
Originalausgabe
DAW 1988
Titelbild : Jody Lee


With Elspeth, the heir to the throne of Valdemar, come of marriageable age, Talia, the Queen's Own Herald returns to court to find Queen and heir beset by diplomatic intrigue as various forces vie for control of Elspeth's future.

But just as Talia is about to uncover the traitor behind all these intrigues, she is sent off on a mission to the neighboring kingdom, chosen by the Queen to investigate the worth of a marriage proposal from Prince Ancar. And, to her horror, Talia soon discovers there is far more going on at Prince Ancar's court than just preparation for a hoped-for royal wedding. For a different magic than that of the Heralds is loose in Ancar's realm- an evil and ancient sorcery that may destroy all of Valdemar unless Talia can send warning to her Queen in time!
Klappentext der Originalausgabe

Im Januar 1988 kam dann der dritte Roman der Heralds of Valdemar in den Handel. Liest man die drei Romane hintereinander, so merkt man deutlich die stilistische Entwicklung der Autorin, diese Geschichte ist schon deutlich ausgereifter als der erste Band. Inhaltlich hat er alle Vorzüge, die ich schon bei meiner Besprechung der gesamten Trilogie angesprochen habe, stilistisch zeigt er schon in die richtige Richtung, ist aber noch nicht ganz dort angekommen. Auch hier "gewinnen" vom reinen Stil her gesehen die "Wölfe" gegenüber den "Arrows".

Jedoch nicht von der Veröffentlichungsfrequenz. Mercedes Lackey konnte einen Markt bedienen, der drei Romane einer Newcomerin einfach mal eben so innerhalb eines Jahres aufnahm und goutierte. Dabei konnte sie auf das Marketing und die Werbeabteilung des Verlages bauen. Farina de Waard hingegen steht vor der Aufgabe, ihre Romane selbst vermarkten zu müssen und durch den deutlich kleineren Markt deutschsprachiger Fantasy auch wesentlich weniger verkaufen zu können. Die Zusammenarbeit mit Knaur beim zweiten Band erschöpft sich meiner persönlichen (und unfundierten) Wahrnehmung nach in dem Abschöpfen der eBook-Rechte, ich bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall hat Farina de Waard es aufgrund der äußeren Umstände deutlich schwerer als Mercedes Lackey vor dreißig Jahren und kann deshalb auch nicht schnell genug die weiteren Teile ihres Romanprojektes vorlegen. Was schade ist.

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Es ist ja eher selten gewesen, daß mir so relativ ausgereifte Romane wie die "Wölfe" vor die Augen kamen. Aber die Geschichten von Mercedes Lackey mochte ich von Anfang an. Und auch jetzt, beim Vergleich mit den Romanen von Farina de Waard hat es mich wieder gepackt und ich musste einfach weiterlesen. Also geht es jetzt weiter mit Kerowyn und den Winds-Romanen, aber etwas weniger detailliert als bisher. Momentan bin ich gerade - wie gesagt, ein gewisser Suchtfaktor kann man den Romanen um die Heralds of Valdemar nicht absprechen - bei den Storm-Geschichten, mal schaun, wie weit ich noch komme.

Allerdings lese ich die Heralds eher am Wochenende, in der Woche mache ich mit meinen TERRA EXTRA weiter. Und so werde ich dann nach in der nächsten Woche auch wieder Kommentare zu meinen heissgeliebten Heftromanen abgeben, falls jemand selbige schon vermisst hat.